Für alle unse­re Pati­en­ten :

Noch ist nicht bewie­sen, dass Men­schen mit rheu­ma­ti­schen Erkran­kun­gen häu­fi­ger oder schwe­rer als ande­re an COVID-19, der durch den neu­en Coro­na­vi­rus aus­ge­lös­ten Erkran­kung, betrof­fen wer­den. Sie soll­ten daher kei­nes­falls Ihre Medi­ka­men­te, auch wenn die­se immun­sup­pres­si­ve Wir­kung haben, ohne Rück­spra­che abset­zen. Durch ein Abset­zen wür­de wahr­schein­lich ein Schub Ihrer Erkran­kung aus­ge­löst der sel­ber die Infekt­ab­wehr redu­zie­ren oder aber u.U. Cor­ti­son­ga­ben not­wen­dig machen wür­de. Bei­des wür­de Ihr Risi­ko erhö­hen statt ver­bes­sern. Man­che immun­mo­du­lie­ren­de Medi­ka­men­te gegen rheu­ma­ti­sche Erkran­kun­gen wer­den sogar der­zeit im Kampf gegen die Coro­na­vi­rus-Infek­ti­on erprobt, da ihnen ein hem­men­de Wir­kung auf den Virus oder die durch ihn ver­ur­sach­te Immun­re­ak­ti­on zuge­schrie­ben wird.

Es gel­ten auch für Sie alle gene­rel­len Vor­sichts­maß­nah­men (sie­he Sei­te des Robert-Koch Insti­tuts unter www​.rki​.de) zur Ver­mei­dung einer Anste­ckung.

Wir ver­trau­en dar­in, dass die in Deutsch­land ver­füg­ten Maß­nah­men und die Leis­tungs­fä­hig­keit unse­re Gesund­heits­we­sens dafür sor­gen, dass die Epi­de­mie mög­lichst bald wie­der abklingt und mög­lichst weni­ge Men­schen davon betrof­fen wer­den.

 

Ihre

Prof. Dr. med. Chris­toph Fiehn

Dr. med. Jut­ta Bau­ham­mer