Wenn Sie an einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung leiden und Patient von uns sind :

Im Falle einer nachgewiesenen SARS-CoV-2-Infektion :
schreiben Sie uns ein e‑mail auf die
Hotline Covid@​rheuma-​badenbaden.​de

(bitte mit Name, Vorname und Geburtsdatum und Mobil-Nummer oder Festnetz). Auch am Wochenende.

Wir werden uns zeitnah (am gleichen Tag) bei Ihnen melden und sie bezüglich der Fortsetzung bzw. ggf. Unterbrechung Ihrer rheumatologischen Medikation beraten.

 

Hin­ter­grund :

Es gibt neue wis­sen­schaft­li­che Daten zum Ver­lauf einer SARS-CoV-2-Infek­ti­on bei Rheu­ma­pa­ti­en­ten. Anders als zunächst befürch­tet, schei­nen Rheu­ma­pa­ti­en­ten nicht gene­rell häu­fi­ger oder schwe­rer als Ande­re an COVID-19 zu erkran­ken. Es zeig­te sich sogar, dass unter bestimm­ten Medi­ka­men­ten sel­te­ner schwe­re, kran­ken­haus­pflich­ti­ge Ver­läu­fe auf­tre­ten. Fest­ge­stellt wur­de dies für die soge­nann­ten TNF-Blo­cker, wel­che bei Gelenk- und Wir­bel­säu­len­rheu­ma (Arthriti­den und Spon­dy­loar­thriti­den) oft ein­ge­setzt wer­den. Bei ande­ren Medi­ka­men­ten aus der Grup­pe der Bio­lo­gi­ka wird dies noch unter­sucht. Im Gegen­satz dazu sind Cor­ti­son­prä­pa­ra­te ein Risi­ko­fak­tor für die Coro­na­vi­rus-Infek­ti­on und deren Ver­lauf. Cor­ti­son kann aber nicht ohne wei­te­res abge­setzt wer­den und wird auch oft zur Kon­trol­le von schwe­ren rheu­ma­ti­schen Erkran­kun­gen gebraucht.

Eine dif­fe­ren­zier­te und indi­vi­du­el­le Bera­tung über die Fort­set­zung oder die Pau­sie­rung der rheu­ma­to­lo­gi­schen Medi­ka­men­te im Fall einer Infek­ti­on ist daher sehr wich­tig.

Die Ärz­te der Rheu­ma­to­lo­gie Baden-Baden bit­ten alle Pati­en­ten Ver­än­de­run­gen bei Medi­ka­men­ten­ein­nah­me nur im Aus­tausch mit ihrer Ärz­tin oder ihrem Arzt vor­zu­neh­men. 

Ihr
Prof. Dr. med. Chris­toph Fiehn
Dr. med. Jut­ta Bau­ham­mer