Kapillarmikroskopie 2017-04-19T12:54:00+00:00

Kapillarmikroskopie

Die Kapil­l­ar­mi­kro­sko­pie ist ein moder­nes, sehr hilf­rei­ches Ver­fah­ren um Erkran­kun­gen aus der Grup­pe der Kol­la­ge­no­sen sehr früh zu dia­gnos­ti­zie­ren. Durch eine beleuch­te­te Lupe wird dabei die Negel­falz des Pati­en­ten betrach­tet und digi­tal ein Bild der Kapil­la­ren (kleins­te Gefä­ße) dar­ge­stellt. Die Metho­de ist völ­lig schmerz­frei und nicht inva­siv. Bei den ver­schie­de­nen Kol­la­ge­no­sen  las­sen sich sehr typi­sche Bil­der dar­stel­len (sie­he Abb), die den sons­ti­gen Zei­chen oft um Jah­re vor­aus gehen. Eine typi­sche Indi­ka­ti­on für eine Mikro­sko­pie der Kapil­la­ren ist die Abklä­rung eines Ray­n­aud-Syn­droms (Weiß- und Blau­wer­den der Fin­ger in der Käl­te) was sehr häu­fig harm­los ist, manch­mal aber das ers­te Zei­chen einer Kol­la­ge­no­se sein kann.

Frü­he Ver­än­de­run­gen mit soge­nann­ten Ekta­si­en und begin­nen­den Mega­ka­pil­la­ren bei einem Pati­en­ten mit einer sys­te­mi­schen Skle­ro­se.