Arthritiden 2017-04-24T20:09:34+00:00

Arthritis

Arthrit­i­den sind die Ent­zün­dun­gen der Gelen­ke (im Gegen­satz zu Arthro­se, der „Abnut­zung „ der Gelen­ke). Sind vie­le Gelen­ke betrof­fen (mehr als 4) nennt man dies Poly­ar­thri­tis, bei weni­ger Oli­go- (1−4) oder Monar­thri­tis (1 Gelenk).

Man kann die Arthri­tis durch Nach­weis der ent­zün­de­ten Gelenk­haut (Syn­o­vi­tis) oder den ent­zünd­li­chen Gelenk­er­guß nach­wei­sen. Die häu­figs­ten Arthrit­i­den sind die rheu­ma­to­ide Arthri­tis und die Pso­ri­sia­sis­ar­thri­tis („Schup­pen­flechts­ar­thri­tis“). Ist vor allem die Wir­bel­säu­le betrof­fen nennt man sie axia­le Spondy­lo­ar­thrit­i­den (am typischs­ten die anky­lo­sie­ren­de Spondy­li­tis = Mor­bus Bech­te­rew). Arthrit­i­den wer­den vor allem durch Stö­run­gen des Immun­sys­tems her­vor­ge­ru­fen (Auto­im­mu­ni­tät). Aber auch Kris­tal­le (Gicht= Arthri­tis uri­ca oder Chon­dro­kal­zi­no­se) oder Infek­tio­nen (am häu­figs­ten die Bor­re­lio­se) kön­nen ver­ant­wort­lich sein.